HRC-Radurlaub 2019

HRC-RADURLAUB 2019

Eine 4-Etappenfahrt von Wolfsberg nach Herzogenaurach

 

Der traditionelle HRC-Radurlaub führte dieses Jahr in vier Etappen von Wolfsberg in die deutsche Partnerstadt Herzogenaurach. Obmann Franz Britzmann hatte in bewährter Manier eine Streckenführung zusammengestellt, die verkehrsreiche Hauptstraßen nach Möglichkeit  vermied und zahlreiche landschaftlich reizvolle Abschnitte aufwies. Bei der Organisation arbeitete er dabei wie schon seit vielen Jahren mit Gilbert Gaber (Gaber-Reisen Maria Rojach) zusammen, der uns mit seinem Reisebus nicht nur zurück nach Wolfsberg brachte, sondern auch bei der Hinfahrt immer zur Stelle war, wenn wir Unterstützung benötigten und durch seine freundliche und humorvolle Art einen wesentlichen Beitrag zur guten Stimmung leistete.

 

Am 16. Juni 2019 starteten 18 Personen mit ihren Rennrädern in Wolfsberg, über den Obdacher Sattel und die Triebener Tauern sowie den Pyrhn-Pass ging es nach Windischgarsten. Dabei waren 148 km zurückzulegen, die infolge des abschnittsweise heftigen Gegenwindes einiges abverlangten. Die folgende Etappe von Windischgarsten nach Pfarrkirchen war mit 167km und knapp 2000 Höhenmetern die längste und schwerste. Danach waren die meisten wohl froh, dass die anschließende Etappe von Pfarrkirchen nach Regensburg nur 117km lang war. Schließlich war noch die Strecke von Regensburg nach Fürth zu bewältigen (147km),  wo wir für drei Tage Quartier bezogen. Von Fürth nach Herzogenaurach sind es nur einige Kilometer, und so wurden wir in den beiden folgenden Tagen morgens von Radlerkollegen des „R. C. 1894 Herzogenaurach“ beim Hotel in Fürth abgeholt und lernten auf verkehrsarmen Nebenstraßen und Radwegen die Umgebung von Herzogenaurach kennen (gemeinsam fuhren wir dabei 233km). Besonders hervorzuheben ist dabei ein Abstecher nach Bamberg, wo wir den romanisch-gotischen Dom kurz besichtigten und das bunte touristische Treiben in der als Weltkulturerbe ausgezeichneten Altstadt miterlebten.

 

Der Besuch bei den Radlern in Herzogenaurach setzte eine Reihe von freundschaftlichen Begegnungen fort – 2018 hatte es schon zwei Treffen mit gemeinsamen Ausfahrten in Herzogenaurach und Wolfsberg gegeben. Die Radfreunde des „R. C. 1894 Herzogenaurach“, von denen wir Stefan, Hermann und Harry besonders hervorheben wollen, hatten auch dieses Mal interessante und abwechslungsreiche Strecken für uns ausgesucht und taten alles, um uns den Aufenthalt möglichst angenehm zu gestalten. Stefan ließ es sich nicht nehmen, auf unserer Fahrt am 21. Juni eine Pause bei seinem Haus einzuplanen, wo wir uns noch einmal stärken konnten, ehe dann abends das Herzogenauracher Stadtfest (bei dem auch Vertreter der Gemeinde Wolfsberg anwesend waren) die Gelegenheit zu einem geselligen Ausklang bot. Es ist uns ein echtes Bedürfnis, uns auch auf diesem Wege ganz herzlich für die großzügige Gastfreundschaft unserer Herzogenauracher Radlerfreunde zu bedanken.

 

Als wir am 22. Juni die Heimreise antraten, konnten wir auf eine überaus gelungene, sportlich herausfordernde und glücklicherweise unfallfrei verlaufene Radwoche zurückblicken. In sechs Tagen hatten wir über 800 Kilometer zurückgelegt und mehr als 6500 Höhenmeter bewältigt – auch das eine nicht alltägliche Leistung!

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